Depressionen


 

 

Was sind Depressionen, welche Arten sind am meisten verbreitet?

Depression hat viele Gesichter, denn depressiv werden kann man aus den unterschiedlichsten Gründen. Es gibt eine Depression, die durch veränderte Stoffwechselvorgänge im Gehirn entsteht. Diese Depression tritt ohne erkennbare Ursachen auf. Depressionen können aber auch aus einem Erschöpfungszustand heraus entstehen oder als Reaktion auf eine besonders belastende Begebenheit. Ärzte und Heilpraktiker unterscheiden eine Depression nach leicht, mittel oder schwer.

Schlafstörungen und Depressionen

Auch durch Schlafstörungen können Depressionen entstehen, nämlich dann, wenn sich der Schlafrhythmus verschiebt, beispielsweise durch Nachtarbeit oder durch Zeitverschiebung bei langen Flugzeiten. Auch wenn man zu den falschen Zeiten schläft, also die Nacht zum Tag und den Tag zur Nacht macht, sind Schlafstörungen und somit Depressionen nicht auszuschließen.

Mit welchem Alter tritt die Erkrankung ein?

Eine Depression kann jeden treffen. Sie ist auch nicht altersabhängig. Statistisch gesehen erkrankt jeder 10. Deutsche einmal in seinem Leben an einer schweren Depression. Bei Frauen wird eine Depression fast doppelt so oft diagnostiziert wie bei Männern, was durchaus daran liegen kann, dass Männer wesentlich seltener zum Arzt gehen und Frauen den Hilfeangeboten meistens offener gegenüber stehen.

Melatonin und Schlaf

Beim Schlaf wird in der zweiten Hälfte der Nacht im Gehirn Melatonin produziert. Die Lichttherapie wird deshalb am frühen Morgen, gleich nach dem Aufwachen angewendet. Sinn und Zweck ist es, die Melatonin-Produktion zu stoppen und den Abbau des Melatonins durch das Licht anzukurbeln, damit der Tag mit einer positiven Grundstimmung beginnen kann. Als Lichtfarbe wird weißes Licht eingesetzt, welches spektrumsmäßig dem Sonnenlicht gleicht.

Bei der Bestrahlung mit Licht ist es wichtig, dass das Licht die Netzhaut erreicht. Das heißt aber nicht, dass der Patient direkt ins Licht sehen muss. Die Zeit, die der Patient für eine Lichtdusche benötigt, kann durchaus zum lesen, essen oder arbeiten verwendet werden.

Winterblues

Wird die Lichtdusche vorbeugend gegen den Winterblues eingesetzt, kann es durchaus sein, dass 8 Tage Lichtdusche ausreichend sein können, um einen Winterblues erst gar nicht aufkommen zu lassen.

SAD und Depressionen

Bei SAD und anderen Depressionen ist die tägliche Lichtdusche ebenso zu empfehlen, weil Licht über die Bildung von Vitamin D eine ausgesprochen förderliche Wirkung auf das Immunsystem hat.