Die Lichttherapie ist wissenschaftlich anerkannt und wird als Behandlungsmethode bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt. So werden neben einigen Arten von Depressionen auch dermatologische Erkrankungen, also Erkrankungen der Haut wie zum Beispiel Neurodermitis, Akne und Psoriasis durch eine Lichttherapie behandelt.
Therapie in Form von Licht
Bei der Lichttherapie wird der Patient einem sehr hellen Kunstlicht ausgesetzt, was mitunter auch als Lichtdusche bezeichnet wird. Die Behandlungsdauer hängt von der verwendeten Lampe ab. So kommt man mit einer Lichtquelle von 10.000 Lux mit einer halben Stunde aus, bei 2.500 Lux sollten es jedoch schon 2 Stunden sein.
Licht und Hormone
Durch das Licht werden im Körper Hormone freigesetzt. Diese beeinflussen den Stoffwechsel und somit auch die Stressreaktionen des Körpers. Hormone steuern unter anderem auch das Immunsystem und den Tagesrhythmus der Organe. Besonders bewährt hat sich die Lichttherapie bei der Saisonalen Gemütsstörung SAD (saisonbedingte Depression) bzw. bei seiner leichteren Form, dem sogenannten Winterblues.