Wirkung von Licht


 

 

Der menschliche Körper bewegt sich in etwa in einem 24h-Rhythmus. Tagsüber, wenn es hell ist, ist der Mensch aktiv und wach. Nachts befindet sich der Körper in eine Ruhephase. Der Organismus schüttet Melatonin aus, der Mensch schläft. Im Sommer wird es morgens sehr früh wieder hell, die Melatonin-Ausschüttung wird gebremst und wird dann eingestellt. Der Mensch wird frühzeitig wach. Wenn es im Winter wesentlich später hell wird, läuft die Melatonin-Ausschüttung auch länger und der Mensch hat das Gefühl, nicht so richtig wach zu sein.

Nebenwirkungen
Die Lichttherapie hat kaum schwere Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen. Bei Augenerkrankungen und nach Augenoperationen sollte man vor dem Beginn der Therapie auf jeden Fall mit seinem Augenarzt sprechen, um zu erfahren, was es zu beachten gilt. Weitere Nebenwirkungen können Augenreizungen und trockene Haut sein. Auch Kopfschmerzen kommen zu Beginn der Therapie vor, gehen aber meist nach wenigen Sitzungen zurück.

Depressive Erkrankungen
Bei depressiven Verstimmungen wird vielfach Johanniskraut eingesetzt. Die im Johanniskraut enthaltenen Wirkstoffe können zu einer Überempfindlichkeit gegen Licht führen. In diesem Fall ist es besser, vor dem Beginn der Lichttherapie das Johanniskraut abzusetzen, um Hautreizungen und Rötungen aus dem Weg zu gehen. Wer gegen Depressionen Medikamente einsetzt, die auf Johanniskraut basieren, sollte vorher mit seinem Hausarzt sprechen.

Auch hilft die Lichttherapie bei Hauterkrankungen, Akne, Pickel und Hautunreinheiten.

Weitere Informationen zur Behandlung der Akne mit Licht: www.akneforum.de