Lichtdusche


 

 

 
Wer eine “Lichtdusche” nimmt, setzt sich für eine bestimmte Zeit in den Bereich einer Tageslicht-Lampe, einer Therapie-Lampe oder einer anderen vergleichbar hellen Lichtquelle. Die Lichtdusche ist für bestimmte Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen, Winterblues oder auch Hauterkrankungen wie Akne oder Neurodermitis ein anerkanntes Heilmittel.

Welche Art von Licht wirkt am besten?

Bei einer Lichttherapie sollte ein Licht gewählt werden, das in seiner Helligkeit dem Spektrum desTageslichtes entspricht. Beim Kauf einer Therapie-Lampe sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass keine UV-Strahlung auftritt. Für die Lichttherapie wird entweder kaltes Licht oder Leuchtstoffröhren mit Tageslichtspektrum verwendet. Als Therapie-Lampe sollte eine Lampe eingesetzt werden, die mindestens 2.500 Lux hat. Besser noch sind Lampen mit 10.000 Lux. Kaltes Licht oder Tageslicht wirkt aktivitätsfördernd. Dieses Licht wird nicht nur für die Lichttherapie eingesetzt sondern ist auch für Büro- und Arbeitsräume zu empfehlen. Warmes Licht, sollte in den Wohnräumen eingesetzt werden. Es ist nicht ganz so hell und wirkt kuschelig und gemütlich. Genau das richtige Licht für ein schönes Zuhause und zum Ausruhen.

Anwednung der Lichtdusche

Die Anwendung der Lichtdusche sollte regelmäßig morgens, direkt nach dem Aufwachen erfolgen. Wobei eine regelmäßige kürzere Anwendung besser ist als eine lange Lichtdusche, die nur ein- oder zweimal in der Woche genommen wird. Die Therapie-Lampe sollte dabei auf Augenhöhe stehen. Sollten Nebenwirkungen auftreten, wie Kopfschmerzen oder Augenreizungen, kann die Dauer der Lichtdusche verkürzt werden und es sollten entsprechende Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Lichtschutzbrillen, eingesetzt werden.